Schweizer Trabantfreunde zu Gast bei InterTrab

Es begann am 20.Oktober 2013 mit einer E-Mail an unsere INFO- Adresse:

„Sehr geehrte Damen und Herren, in den letzten Tagen ist der Verein FSVA „Federation Suisse des Vehicules Anciens“ mit einer Frage an mich herangetreten. Es werden Sachverständige in Sachen Authentizität des Trabant gesucht. Wir in der Schweiz haben nur eine kleine Ahnung wie ein Trabant in jedem Jahrgang wirklich gebaut wurde. Die Schweizer Trabantfreunde und Trabantfahrer haben sich mehr und mehr zum Ziel gesetzt ihre Preziosen auch hierzulande mit dem Veteranenstatus auf die Strasse zu bringen. Dabei geht es nicht ausschliesslich um technische und sicherheitsrelevante Fragen sondern um die damalige äussere Erscheinung des Autos.
Im Supertrabi, Ausgabe Nr. 74 habe ich mit Interesse den Artikel „Der Trabant und sein Wert“, Stammtisch vom 27. September, gelesen. Am 25. Oktober soll ein weiterer Stammtisch dieser Art stattfinden. Könnte dieser Stammtisch für uns „Schweizer Trabantneulinge“ auch interessant sein? Wir würden zu zweit an die Veranstaltung reisen um all die wichtigen Informationen aufzusaugen und mit nach Hause zu nehmen. Natürlich würden wir mit vielen Fragen rund um die sichtbaren und unsichtbaren Aufrüstungen von 1957 bis 1991 im Gepäck anreisen.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse

Präsident Trabantclub Schweiz“

Danach folgten noch einige Telefonate und E-Mails zur Organisation zwischen Wolfgang und dem Präsidenten.

Am Freitag dem 14.02.2014 war es soweit, es reisten 3 Schweizer Trabantfreunde nach Zwickau. Die Clubmitglieder kamen mit dem Zug in Zwickau an und wurden von Wolfgang am Bahnhof empfangen und ins Hotel gebracht.

Am nächsten Tag um 9.30 Uhr begann unser Meeting mit den Schweizern. Bert,Falk,Toni und Matthias führten die Jungs durch unsere Ausstellung und das dauerte schon fast bis Mittag, so interessant waren die Ausführungen unserer Fachleute.

Nebenher liefen Filme von der Produktion und dem Rallyesport. Später kam auch noch Klaus Popp hinzu und berichtete über seine Arbeit als Direktor für Qualität.

Unsere 3 Mannen glänzten mit sehr großen Fachwissen und beantworteten fast alle Fragen sehr präzis und unsere Gäste waren sehr wissbegierig.  Wolfgang konnte einige Fragen zum sportlichen Teil beantwortet und so wurde bis in den späten Abend weiter diskutiert.

Auch Olaf Seifert war bis Nachmittag noch mit anwesend und wird davon in den nächsten beiden Ausgaben der Supertrabi berichten.

Schweizer_Intertrab_Motor_2Bild: Olaf Seifert

Am Sonntag hat Wolfgang noch durch das August Horch Museum geführt , dabei hat er sachkundige Unterstützung des AHM bekommen, den Rest ab 1945 konnte er selbst übernehmen.

Am Mittag brachte Wolfgang unsere Gäste wieder zum Zug und möchte behaupten :
„Sie kamen als Gäste und gingen als Freunde.“

Text: Wolfgang Kießling/ Mike Weihmann-Soldner