Der Wiederaufbau der Fahrzeug-Industrie in der sowjetisch besetzten Zone

Eine Darstellung der Entwicklung der sächsischen Fahrzeug-Industrie nach dem 2.Weltkrieg wäre ohne Erwähnung der Auto Union A-G unvollständig. Dieser Konzern, der in den Jahren 1931/32 auf Anregung der Sächsischen Staatsbank aus einer Fusion der bedeutendsten Werke der sächsischen Kraftfahrzeug-Industrie hervorging, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem maßgebenden Unternehmen der deutschen Kraftfahrzeug-Industrie und unterhielt vornehmlich in Sachsen, aber auch an vielen größeren Orten des Deutschen Reiches und des Auslandes zahlreiche Fertigungs- und Vertriebsstätten. Die Sächsische Staatsbank verfügte nach und nach über mehr als 90 Prozent des Grundkapitals.

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